|
| |
|
[ Home ] [ Gästebuch ] [ TENDERTREFFEN ] [ Linkseite ] [ Inhaltsverzeichnis ] [ Impressum ] [ Recht ] |
| |
|
 |
| |

|
| |
|
 |
| |
| |

|
| |
|
Vom Gastenlehrgang
direkt auf den Dampfer. Da konnte man sich erst einmal mit der Stelling bekannt
machen. Bis zur ersten Fahrt hatte ich das Vergnügen, Wache zu gehen. Als wir
zur See fuhren, gingen die Funker zweier Wachtörn und waren somit von der
allgemeinen Wache befreit. |
|
Der Wachdienst der
Funker im Hafen hieß, von sieben Uhr, bis "Ruhe im Schiff", Musikberieselung für
die Deck's zu besorgen. Auf dem C-Deck war die Musikzentrale. Ein kleiner Raum
von ca 1,5 qm, in dem sich eine Tonsäule befand, bestückt mit einem
Plattenspieler, Tonband, Radio und Kurzwellenempfänger. Da an Bord die
Stromversorgung mit 60 Hz betrieben wurde, waren natürlich die
Frequenzabhängigen Geräte nicht zu gebrauchen. Für den Plattenspieler hatte man
eine andere Übersetzung eingebaut, der war betriebsbereit, das Tonband nicht. Na
ja, es gab ja noch RTL - Radio auf dem 49m Band. |
|
Der Funkdienst war schon streckenweise
ganz schön aufreibend. Sobald die Leinen los waren, ging
der Funker auf Wache, im Zweiertörn, bis der Dampfer
wieder fest gemacht wurde. Egal, ob Fahrt gemacht wurde,
oder das Schiff auf Reede lag, die Funkwache ging
weiter. Richtig stressig war es erst im Manöver. |
|
NATO - Manöver "Botany Bay" war
angesagt. Da kamen Leute an Bord, die richtig Krieg gespielt haben. Die
Elektronikwerkstatt wurde mit zusätzlichen Kurz-Wellen- Empfängern ausgerüstet, die für
eingeschifftes Personal von dem legendären "B - Dienst" waren. Die Kameraden
haben sich daran gemacht, den Schlüsselcode der Gegenpartei zu knacken. Hat
auch, durch einen Fehler der Übermittlung, geklappt. Das war eigentlich für die
Funkerei bei diesem Manöver ein großer Erfolg. |
|
Große Fahrten haben
wir nicht gemacht. Lediglich Nordsee, Ostsee, Dänemark und Norwegen. England
wurde abgesagt, Schweden sollte, ist aber dann doch nicht. Aber dafür Borkum,
Neustadt, Kiel und Travemünde. Na ja, bei Skagen links rum, dann ging es bergab,
21,7 Kn. TN bei Fehmarn, aufpassen was die "bösen" Ostdeutschen machen. Die
Russen, die durch die Ostsee fuhren, melden und an NATO Verbände weiterreichen.
Heute ist alles Quatsch, sind ja alles gute Nachbarn geworden. Selbst die
Grenzpolizisten der DDR sind heute alles "gute" Staatsbürger oder schlimmer
noch, Bundeswehr - Soldaten. |
|
Die Werftliegezeit
Ende 1967 in Elsfleth
beendete meine Dienstzeit am 30.12.1967 bei der Deutschen Bundesmarine. Von der
Werft zur Kleiderkammer - dann frei. Endlich! |
| |

|
| |
|
 |
| |
|
Wache vor
dem Tender (Liegeplatz Bontekai W-haven) |
|
Anzug:
1.Geige blau - zwei halbe Schläge - Stiefel |
| -
Im Hintergrund: Die Lichter der
Kaiser-Wilhelm-Brücke - |
| |

|
 |
|